scharf begrenzte, gelblich braune Hautflecken mit unregelmäßiger Form, die erworben und prinzipiell rückbildungsfähig sind. Sie befinden sich bevorzugt an Stirn, Schläfen, Wangen und Kinn.
Ursache: Das Chloasma wird durch körpereigene oder körperfremde Hormone sowie durch Medikamente ausgelöst und durch Sonnenlicht intensiviert. Entsprechend der Ursache werden verschiedene Formen unterschieden: Chloasma uterinum (Chloasma gravidarum), das v. a. während der Schwangerschaft und Stillzeit auftritt (Zunahme der Pigmentierung im Bereich der Brustwarzen, der Bauchmittellinie und im Genitalbereich), Chloasma extrauterinum, das außerhalb einer Schwangerschaft entsteht, z. B. bei hormonproduzierenden Eierstockgeschwülsten, Chloasma medicamentosum, das infolge einer Medikamenteneinnahme, z. B. von Ovulationshemmern (Antibabypille) oder bestimmten Antiepileptika, auftritt, und das Chloasma cosmeticum, das durch die Anwendung von Kosmetika entsteht, die zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führen.
Behandlung: Ist das Chloasma kosmetisch störend, kann es abgedeckt werden. Es werden auch verschiedene Depigmentierungsmethoden angeboten (z. B. Laser). Sonnenlicht sollte vermieden bzw. ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor angewendet werden. Wird das Chloasma durch die Einnahme der »Antibabypille« ausgelöst, kann der Wechsel zu einer anderen Verhütungsmethode helfen.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 07.12.2010
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